Wissenschaftsforum im
Leonardo Hotel Hannover


Viele Lebensfragen der Menschheit beschäftigen Philosophen, Gelehrte, und Wissenschaftler seit der Antike bis heute. Die moderne Forschung entdeckt immer mehr Facetten komplizierter Zusammenhänge. Viele Ergebnisse dieser Forschung werfen jedoch erneute Fragen auf, anstatt Antworten zu geben.
Das Bedürfnis nach einer fundierten Reflektion ist nicht zu übersehen.

Ab September 2008 finden im Leonardo Hotel regelmäßig Vorträge und Podiumsdiskussionen statt. Professoren und Wissenschaftler verschiedener Universitäten sowie weitere Persönlichkeiten aus der Politik, Medizin, Theologie und Wirtschaft referieren zu den aktuellen Themen unserer Zeit und präsentieren praktische Forschungsergebnisse.

Nach dem Vortrag und der Podiumsdiskussion haben auch die Zuhörer die Möglichkeit, durch Anregungen und Fragen an diesem interdisziplinären Gedankenaustausch aktiv teilzunehmen.

Vorträge:

Alle Vorträge finden in Kooperation mit der Volkshochschule Hannover statt

Internet der Dinge
Die Digitalisierung und ihre Bedeutung für die Gesellschaft, Industrie und Technik

Immer kleinere Computer  unterstützen uns im Alltag, kommunizieren  selbstständig über das Internet und können so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen. Der Anwendungsbereich erstreckt sich dabei über automatische Bestellungen bis hin zu Warn- und Notfallfunktionen. Die gesellschaftlichen Auswirkungen sind  gewaltig in allen Bereichen und die bisherigen Erkenntnisse aufregend.
Dipl. Mathematiker Horst Rittenbruch, referiert auch über die Konsequenzen.

Montag 13. Februar 2017 um 19.30 Uhr

 

Wissenschaftsforum - Vortrag und Diskussion: Genetik 4.0

Die Anfänge der modernen Genetik liegen bei dem Augustiner-Pater Gregor Mendel und den nach ihm benannten Gesetzen. Die Identifikation der Desoxyribonucleinsäure (DNA) als Träger

der Erbanlagen hat der Genetik die molekularbiologische Grundlage gegeben und eine breite Anwendung z.B. in der Abstammungsforschung, Medizin u.v.a.m. ermöglicht. Neueste

Forschungen ermöglichen auch gezielte Eingriffe in das Erbgut und dessen Veränderungen.

Alles das wirft ethische und zahlreiche rechtliche Fragen auf.

Referent: Prof. Dr. Karl-Friedrich Sewing

Dienstag 23. Mai um 19.30 Uhr

 

Der Eintritt ist wie immer frei. Um eine Spende wird gebeten.
Info: Forum für Kultur und Wissenschaft e.V. Ilona Mohné
Telefon: 0511-52 48 99 52 oder kultur30559@t-online.de

 

 

Einige Vorträge im Rückblick


Die Frage nach Gott
Lässt sich Gottes Existenz beweisen?
Es ist vermutlich einer der faszinierendsten Gedanken der abendländischen Philosophie.
Ist der menschliche Verstand in der Lage die Existenz Gottes zu beweisen? Es wäre die sehnlich erwünschte Gewissheit eines Schöpfers und zugleich der Triumph des Verstandes. Der Vortrag möchte die womöglich wichtigsten und wirkmächtigsten Versuche eines Gottesbeweisen vorstellen und kritisch beleuchten. Doch Vorsicht: Die Ergebnisse könnten überraschend sein.
Referent: Philipp Bode, Leibniz Universität Hannove

25. April 2016 um 19.30 Uhr
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Vortrag und Diskussion: Sterbehilfe
Aktuelle ethische und rechtliche Entwicklungen
Seit dem Jahr 2015 gibt es neue gesetzliche Regelungen zum sog. ärztlich assistierten Suizid.
Diese Entwicklung möchte der Vortrag zum Anlass nehmen die ethischen und rechtlichen Aspekte und Schwierigkeiten der verschiedenen Formen von Sterbehilfe (insbesondere in Deutschland) zu untersuchen.Dabei wird auch ein Blick auf unsere Nachbarn in der Schweiz geworfen.
Referent: Philipp Bode, Leibniz Universität Hannover
 30. Mai 2016
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Vortrag und Diskussion: Was hat die Hirnforschung mit der Archäologie zu tun?
Ausgehend von Schichten in der Natur geht es in diesem Vortrag um Schichten im Gehirn und in der Archäologie, und zwar sowohl was das von außen Sichtbare als auch was die Funktionen betrifft. Um vergleichbare Methoden des Erkenntnisgewinns, um zunehmend weniger invasiven diagnostischen Verfahren bis zum berührungslosen Eindringen ins Innere des Kopfes oder in die Erde. Sind diese Parallelen auf Zufällen beruhend oder in tiefen Strukturen angelegt?
Referent: Dr. Hartmut Wiegand (Neurochirurg)
Freitag 1. Juli 2016 um 19.30 Uhr

Ewiges Rätsel „ Zeit“
Zeit wird heute mit unglaublich präzise Uhren gemessen, auf fünfzehn und mehr Stellen hinter dem Komma. In diesem Vortrag erfahren Sie interessante Fakten zur Zeitmessung und zur Atomuhr. Wie das alles funktioniert und wozu es gut ist, wird auf informative und unterhaltsame Weise dargestellt.
Referent: Dr. Robert Wynands; Zeitlabor der Physikalisch-Technischen
Bundesanstalt, Braunschweig
Montag 19. Januar 2015 um 19.30 Uhr
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Das unsichtbare Leid - Posttraumatische Belastungsstörung
Naturkatastrophen, Gewalt und Misshandlungen, Bilder menschlichen Leids, aber auch selbst erlebte traumatische Ereignisse brennen sich ins Gedächtnis ein und wirken bei vielen Traumatisierten nach. Auch Mitarbeiter von Rettungsdienststellen
(Ärzte, Sanitäter, Notfallhelfer), Soldaten oder Polizisten werden im Rahmen ihrer Einsätze mit Situationen konfrontiert, die einen psychischen Schockzustand verursachen können. Intensive psychische Reaktionen bis hin zur Posttraumatischen. Belastungsstörungen können folgen. Der Vortrag stellt verschiedene Behandlungsmethoden vor, wie ein sehr belastendes Ereignis oder eine außergewöhnliche Bedrohung verarbeitet werden kann.
Referent: Andreas Feyerabend, Zentrums für Seelische Gesundheit (Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der MHH)
Montag 16. März 2015 um 19.30 Uhr
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Das Gehirn und sein Körper
Unser menschliches Gehirn ist das aufregendste Organ. Nicht nur der Aufbau ist einzigartig. Zahllose Nervenzellen sind miteinander verbunden und steuern alle Funktionen. Auch die Einzigartigkeit unserer Persönlichkeit findet seine Verankerung in unserem Gehirn. Die Welt, das Internet und Telefon, sind ohne das Zusammenwirken vieler Gehirne nicht denkbar. Das Gehirn ist anfällig für Störungen. Und wenn die Störungen anhalten, beispielsweise als Folge von chronischem Stress, dann kann unser Gehirn auch erkranken. Und mit ihm unser Körper. Wie die Dinge zusammen hängen, und was wir tun und vielleicht besser lassen sollten wird der Referent Prof. Dr. med. Kai G. Kahl, Oberarzt der MHH erklären.
Montag 13. April 2015 um 19.30 Uhr
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Klänge der Wollust
Erstaunliche Funde der Erotik in Musik und Literatur in zwei Jahrtausenden
Man soll es kaum glauben: Aber große Werke der Musik und Literatur sind - wenn überhaupt - nur auf den ersten Blick eine "moralische Anstalt“ (Schiller). Nicht nur unter der Oberfläche sondern manches mal unmittelbar wird der Hörende und Lesende mit direkten erotischen Motiven konfrontiert. Was hat es auf sich mit diesen teils versteckten, teils offenen Hinweisen auf die Sexualität des Menschen? Sind es Versuche der jeweils vorherrschenden Moral zu entfliehen? Gehörte es gar zum guten Ton?
Anhand von praktischen musikalischen und literarischen Beispielen sollen von der Antike bis zur Gegenwart Werke auf ihren moralischen Gehalt hin betrachtet werden. Eines ist sicher: Insbesondere bei den stets so verehrten „Klassikern“ tritt Erstaunliches zutage.
Referenten: Peter E. Rompf, Musikwissenschaftler und Kirchenmusiker
Philipp Bode, M.A., u.a. Literaturwissenschaftler
Montag 8. Juni 2015 um 19.30 Uhr
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Wissenschaftsereignis des Jahres in Kirchrode: Dr. Stefan Bode ist wieder im Wissenschaftsforum

Vortrag und Diskussion: Der freie Wille - eine Entmystifizierung
Der Streit um die Willensfreiheit wurde in den vergangenen Jahren umfangreich ausgetragen und manchmal schien es, als stünden sich Philosophie (Pro) und Hirnforschung (Contra) unversöhnlich gegenüber. Dass dem nicht so ist, soll der Vortrag zeigen. Hier nämlich wird der Überlegung nachgegangen, dass nicht „Ja“ oder „Nein“ die möglichen Antworten auf die Frage sind, ob wir einen freien Willen haben, sondern ob nicht vielmehr die Frage selbst völlig falsch gestellt ist.
Referent: Dr. Stefan Bode, Kognitionspsychologie, University of Melbourne
Moderation: Philipp Bode, Philosophie, Leibniz Universität Hannover
Montag 17. August 2015 um 19.30 Uhr
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Griechische Mythologie
Ein Streifzug durch die antiken Götterwelten
Zeus, Prometheus oder Persephone, Troja, Sparta oder Karthago: Hinter diesen klangvollen Namen stehen
die großen Geschichten der griechischen Mythologie mit spannenden und unerwarteten Querverbindungen. Der Vortrag möchte an ausgewählter Beispiele einen Streifzug durch die antike Götterwelt
anbieten - Überraschungen inklusive!
Referent: Philipp Bode, Philosoph und Literaturwissenschaftler, Leibniz Universität Hannover
Montag 5.Oktober um 19.30 Uhr
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Wie funktioniert das Internet?
Autor & Referent Horst Rittenbruch (Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler) wird an diesem Abend einen Blick hinter die Kulissen der computergesteuerten Informationsverarbeitung und -speicherung werfen. Fakten werden in klar verständlicher Form und Sprache von Grund auf erläutert. Es wird kein Technikwissen vorausgesetzt. Das Buch des Referenten - Opa, wie funktioniert das Internet? - wird auch vorgestellt. Es ist besonders geeignet für alle Interessenten, die die grundlegenden Elemente der digitalisierten Welt verstehen möchten.
'Montag 10. November um 19.30 Uhr
Ein Beitrag zum November der Wissenschaft 2014 in Hannover
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Das gewollte Sterben – ethische Probleme der Sterbehilfe
Die sog. „aktive Sterbehilfe“ ist nach wie vor ein brandaktuelles ethisches Thema: Welche spezielle Situation wird erzeugt, wenn ein Mensch einen anderen um Hilfe beim Sterben bittet und wie kann (oder darf) diese Hilfe aussehen? Und haben wir nicht die Pflicht, einem Sterbewilligen seinen letzten Wunsch zu erfüllen? Hinzu treten zudem tiefe philosophische Fragen: Ist mein Leben mein Eigentum?
Der Vortrag möchte einen Überblick über die Lage in Deutschland zur Sterbehilfe geben und in der anschließenden Podiumsdiskussion auch die juristischen und theologischen Konsequenzen erörtern.
Referent: Philipp Bode, Institut für Philosophie, Leibniz Universität Hannover
Podiumsdiskussion: Rechtsanwalt Peter Baumgarte und
Blindenseelsorger Bernd Schliephake
Montag 13. Januar 2014
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Gerechtigkeit zwischen Generationen
Gibt es eine Verantwortlichkeit gegenüber zukünftigen Menschen?
Die sogenannte intergenerationale Gerechtigkeit betrifft nicht nur lebende Generationen, also etwa das Verhältnis zwischen Großeltern und ihren Enkeln oder den gesellschaftlichen Generationenvertrag. Gerechtigkeit ist auf einer abstrakteren Stufe auch Thema zwischen lebenden und noch nicht lebenden Menschen, also gegenwärtigen und zukünftigen Generationen.
Wir begegnen dieser speziellen Frage nach Gerechtigkeit etwa in der Umweltethik, wenn es darum geht, wie wir zukünftigen Generationen den Planeten hinterlassen. Aber auch
in der Reproduktionsmedizin mit Blick auf vorgeburtliche Embryonenselektion bzw.
Präimplantations-Diagnostik ist dieses Thema brandaktuell: Kann zukünftigen Menschen Unrecht widerfahren?
Referent: Philipp Bode (Institut für Philosophie, Leibniz Universität Hannover)
Samstag 15. März 2014 um 19.30 Uhr
Ein Beitrag zum Festival der Philosophie 2014

www.festival-der-philosophie.de



Medizin und Heilkunde in Zeiten der Technisierung und Ökonomie
Gibt es ein Widerspruch zwischen der Medizin als Heilkunde im ursprünglichen Sinne und ihrer Technisierung und Ökonomisierung in der Gegenwart?
Die Wurzeln der Medizin sind Fürsorge und Hilfe in Not, wissenschaftliche Erforschung des menschlichen Körpers und seiner Erkrankungen. Gerade im Zusammenhang mit dem letzten Punkt ist eine zunehmende Technisierung einhergegangen, die uns sehr große Fortschritte gebracht, die persönliche Zuwendung aber eher verringert hat. Die Medizin ist nicht nur zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden, sondern es besteht die Gefahr, dass die Ökonomie das medizinische Handeln bestimmt.
Referent: Dr. Hartmut Wiegand (Neurochirurg)
Dienstag 10. Juni 2014



Hirnforschung und Philosophie im Dialog über die (Un)Möglichkeiten eines Menschheitstraum(a)s
Das Gedankenlesen ist ein alter Menschheitsmythos zwischen Traum und Trauma Für die moderne Neuro- und Kognitionsforschung ist das Gedankenlesen längs ein empirischer Forschungsgegenstand geworden. Es sei angeblich möglich, dem Gehirn beim Denken zusehen zu können. Dem gegenüber steht die Philosophie.Ihr zentrales Argument: Das Gehirn denkt nicht!
Referenten: Dr. Stefan Bode (Kognitionswissenschaftler) University of Melbourne
Philipp Bode, M.A. (Philosoph) Leibniz Universität Hannover
Die Brüder Stefan und Philipp Bode nähern sich von unterschiedlichen Seiten dem Phänomen des Gedankenlesens, stellen die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eines solchen Unterfangens vor.
Montag 29. April 2013

Gefährdungen durch Kriminalität und Gewalt im Alter
Vor dem Hintergrund einschlägiger Studien geht der Vortrag der Frage nach, wie es um die Sicherheit älterer Menschen bestellt ist und welche Präventionsansätze sich anbieten. Referent Prof. Dr. Thomas Görgen leitet das Fachgebiet Kriminologie und interdisziplinäre Kriminalprävention an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Fragen der Opferwerdung im Alter und bei Pflegebedürftigkeit.
Freitag 28. Juni 2013


5 Jahre Wissenschaftsforum – eine bewährte Kooperation für die Bildung

Die erfolgreiche Kultur- Kooperation zwischen dem Queens Hotel Hannover (heute Leonardo Hotel Hannover) und dem gemeinnützigen Verein Forum für Kultur und Wissenschaft e.V. wurde noch im September 2009 durch einen dritten Partner erweitert. Die Volkshochschule Hannover, vertreten durch Herrn Michael Guttmann (Leiter der VHS),
ist seit Jahren offizieller Partner der Vortragsreihe, die im Hotel abgehalten wird.
Seit 2008 finden im Queens Hotel Hannover regelmäßig Vorträge und Podiumsdiskussionen mit Bildungscharakter im sogenannten „Wissenschaftsforum“ statt, bisher 52 Vorträge. (Juni 2013)

Pflanzenzüchtung - eine Schlüsselbranche des 21. Jahrhunderts
Referent: Dr. Hagen Duenbostel
Pflanzenzüchtung trägt dazu bei, Antworten auf einige der drängendsten Zukunftsfragen der Menschheit zu finden. Der züchterische Fortschritt mit der Entwicklung ertragreicher, qualitativ hochwertiger und gesunder Sorten bildet eine wichtige Voraussetzung, um der stetig steigenden, weltweiten Nachfrage nach Nahrungsmitteln und nachhaltiger Energie gerecht werden zu können. Die Grüne Gentechnik kann dabei die klassische Züchtung unterstützen und stellt einen wichtigen Baustein im Methoden-Mix der modernen Pflanzenzüchtung dar. Pflanzenzüchtung ist damit eine Schlüsselbranche, um mehr Nahrung und Energie bei weniger Belastung der nur begrenzt verfügbaren natürlichen Ressourcen bereitzustellen.
Montag 12. November 2012

Ein Beitrag zum November der Wissenschaft 2012
Gesamtprogramm (bitte hier klicken)

Festival der Philosophie
(bitte hier klicken)
Gottesbeweise – An den Grenzen der Vernunft
Die Verbindung von Glaube und Vernunft hat seit dem Mittelalter eine tiefe und stark verzweigte Tradition. Der Vortrag möchte zunächst einen kurzen Überblick über berühmte philosophische Gottesbeweise (und deren Kritik) geben um anschließend den Fuß auf heikles gegenwärtiges Terrain zu setzen und zu fragen, warum der Wunsch nach einem Gottesbeweis die Jahrhunderte überdauert hat und ob Glaube und Vernunft als Paar in Zeiten des biologischen Atheismus überhaupt noch eine Zukunft haben.
Referent: Philipp Bode, M.A. (Studium der Philosophie, Wissenschafts-, Technik- und Pharmaziegeschichte, Germanistik und Medienwissenschaft in Hannover, Berlin und Heidelberg. Promotionsstipendiat der Volkssagenstiftung, Lehrbeauftragter am
Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover.)
Freitag 13. April 2012
Ein Beitrag zum Festival der Philosophie

Die Welt hinter dem Fernsehen
Was ist eigentlich eine Einschaltquote? Und was ist der Marktanteil, von dem immer die Rede ist? Wieso schaffen es manche Sendungen sich so lange zu halten, andere wiederum werden schnell wieder abgesetzt? Und warum beginnen die Hauptfilme immer um 20:15 Uhr? Hinter dem TV tummeln sich merkwürdige Begriffe und Phänomene mit erstaunlichen Hintergründen. Der Vortrag möchte einen informativen und doch unterhaltsamen Blick hinter die Kulissen des Fernsehens werfen.
Referent:Philipp Bode, M.A. (Philosoph und Medienwissenschaftler)
8. Januar 2010

Musik und Gesellschaft
Die Tatsache, dass die Musik meist eine Funktion hat und sich in ihrer gesellschaftlichen oder politischen Rolle mitunter stark unterscheidet, wird selten thematisiert. Dabei sind Musik und Gesellschaft oft miteinander eng verbunden, wofür die Geschichte großartige wie auch dunkle Beispiele kennt. Der Vortrag möchte mithilfe verschiedener Klangbeispiele (live und vom Band) von jahrtausende alten Noten über Mozart und Bach bis in die Neuzeit die oft überraschenden gesellschaftlichen Verknüpfunken von Musik aufzeigen und dazu soziologische und philosophische Erklärungsmuster anbieten.
Referenten:Peter E. Rompf Komponist und Musikwissenschaftler Philipp Bode Philosoph, Humboldt-Universität zu Berlin
18. September 2009

Schule heute- Informationsabend über
Alternativen zum öffentlichen Schulwesen
Alternativschulen sind der Motor der Reformpädagogik, sie haben in der „Schul-Landschaft“, als Ergänzung zur Regelschule, eine große Bedeutung. Sie bieten Eltern und Lehrern genügend Freiraum für eine Pädagogik, in der die Entwicklung des Kindes selbst den Maßstab und das Kriterium darstellt. Innerhalb der Alternativ-Schulen gibt es jedoch eine interessante Differenzierung. Folgende Schultypen werden vorgestellt: Montessori-Schule; Referent: Direktor Wim Ruijsendaal (Hannover) Glockseeschule; Referentin: Dr. Ulrike Köhler (Hannover) Waldorfpädagogik;
Referent: Dr. Christian Meyer-Radkau (Berlin)
24. April 2009

Was ist Wahrheit
Wahrheit ist das zentrale Gut aller Wissenschaft, das Fundament der Rechtssprechung – sie ist Gegenstand und Ziel jeglichen Denkens und das oberste Gebot der Philosophie. Aber was ist heute noch wahr? Einschaltquoten? Wahlergebnisse? Gott? Ist Wahrheit eventuell bloß eine moralische Größe, oder womöglich nur ein sprachliches Konstrukt?
Der Vortrag des Philosophen Philipp Bode (Humboldt-Universität Berlin) möchte hierzu einige Überlegungen präsentieren und einen Streifzug durch philosophische Wahrheitstheorien, logische wie sprachliche Stolpersteine und psychologische Überraschungen anbieten.
23. Januar 2009

Fortschritt oder Werteverfall - die 68er Bewegung
In seinem Vortrag beleuchtet Herr Prof. Dr. Peter Moritz von der Leibniz Universität Hannover die Intentionen aus der Sicht eines der damals führenden Köpfe der Bewegung des Sozialphilosophen Max Horkheimers.
Herr Prof. Dr. Rolf Geller von der Fachhochschule Neubrandenburg wird zusätzlich zu der damaligen künstlerisch-ästhetischen Entwicklung interessantes Bildmaterial präsentieren und Frau Ingrid Lange, Bürgermeisterin und Ratsherrin der Grünen, wird über „Erinnerungen und Nachwirkungen“ reden.
12. November 2010

Ewiges Leben – Wohin gehen wir, wenn wir für immer gehen?
Pfarrer Norbert Joachim gibt interessante Denkanstöße und referiert über Beobachtungen aus der Theologie, Neurobiologie und der Komplexitätsforschung.
Im Rahmen dieses Themas werden auch die Aspekte der Sterbehilfe berührt sowie das Thema der Patientenverfügung. Sein Vortrag wird ergänzt durch eine anschließende Podiumsdiskussion mit Herrn Kurt Bliefernicht, Leiter des Hospizes Luise sowie mit dem
Juristen Herrn Dr. Eckart Janssen.
24. Oktober 2008

Info & Reservierung: Ilona Mohné
Tel.: 0511- 52 48 99 52
Email: kultur30559@t-online.de