Praxisprojekte in Kooperation mit der Hochschule Hannover Studiengang Veranstaltungsmamagement



Die Veranstaltungsbranche in Deutschland ist mit mehr als 50 Milliarden Euro Umsatz im Jahr ein starker, expandierender Wirtschaftszweig mit internationaler Wirkung.Informationen und Emotionen werden auf Veranstaltungen vermittelt. Darunter zählen unter anderem Ausstellungen, Messen, Tagungen und Konzerte.
So nimmt dieses Arbeitsfeld einen wachsenden gesellschaftlichen und ökonomischen Stellenwert ein.

Die Hochschule Hannover bietet in der Fakultät III – Medien, Information und Design seit dem Wintersemester 2009/10 den dualen Bachelor-Studiengang Veranstaltungsmanagement an.
In Zusammenarbeit mit Kooperations-Partnern aus Wirtschaft, Politik und Kultur werden die Studenten als Event-Experten ausgebildet,
die vor allem den immer bedeutungsvoller werdenden kreativen Teil des Veranstaltungsmanagements praxisnah beherrschen. (Quelle: Homepage der Hochschule)

Rückblick: Praxisprojekte im Wintersemester 2013/14

Fünf Beiträge aus Kirchrode zum Festival der Philosophie wurden vorbereitet

Auf Initiative des gemeinnützigen Vereines Forum für Kultur und Wissenschaft e.V. wurden aus Kirchrode fünf Veranstaltungen mit verschiedenen Kooperationspartnern an verschiedenen Orten des Stadtteils gemeinsam mit 6 Studenten der Hochschule zum Festival der Philosophie 2014 vorbereitet.

Veranstaltungen aus Kirchrode zum Festival der Philosophie 2014:

Szenische Lesung mit dem Theater Löwenherz: Hannah Arendt – Denken ohne Geländer!
Hannah Arendt praktizierte ein offenes Denken, ein »Denken ohne Geländer«, das all ihren Schriften zugrunde liegt. Es äußert sich in der essayistischen Form, dem dialogischen Stil, dem gesteigerten Interesse an menschlichen Erfahrungen, der Nähe zu Dichtung und Literatur. Dieses Denken bleibt der Menschlichkeit verpflichtet. Die szenische Lesung des Theater Löwenherz gibt Einblick in Arendts Leben und ihre Schreibwerkstatt und stellt die politische Schriftstellerin und ihre Denkbilder vom Denken, von der Liebe, von Gut und Böse und letztlich auch von der Gerechtigkeit vor.
Donnerstag 13. März 2014 um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Böhnert

Die Eigen-Artigen! Ein Theaterstück
Szenen aus der Seniorenresidenz Lebenslust am Tiergarten
Das Stück zeigt humorvoll und mitunter poetisch-philosophisch einige Szenen aus dem Leben in einer imaginären Seniorenresidenz. Wünsche und Bedürfnisse vor allem längst verlorengeglaubter Träume und das Recht auf die eigene Identität werden unterhaltsam dargestellt.
Autorin: Karin Viebach, Musik: Bertram Konerding
Freitag 14. März 2014 um 19.30 Uhr im Leonardo Hotel Hannover (ehemals Queens Hotel)

Let’s talkabout justice – So sehen wir Gerechtigkeit! Kinderaktion
A very personal view of two sixthgraders - Zwei Sechstklässler beschäftigen sich mit Gerechtigkeit
Is the only news worth reporting bad news? Sind nur schlechte Dinge es wert berichtet zu werden?
Is it fair to have a Numerus Clausus? Ist es fair nach einem Numerus Clausus zu bewerten? Mit Fragen wie diesen haben sich zwei Sechstklässler eines hannoverschen Gymnasiums auseinandergesetzt.
Mit Unterstützung der bilingualen Kinder- und Lehrbuchautorin Brigitte Gregory gingen sie dem Thema Gerechtigkeit auf die Spur und brachten kurze zweisprachige (englisch-deutsche) Vorträge aufs Papier. Samstag den 15. März 2014 zwischen 11:00 und 11:20 Uhr am Klön-Schnack (Großer Hillen) und zwischen 15:00 und 15:20 Uhr im Café Doppelkorn, Bünteweg 43

Wissenschaftsforum im Leonardo Hotel Hannover – Vortrag & Diskussion
Gerechtigkeit zwischen Generationen
Gibt es eine Verantwortlichkeit gegenüber zukünftigen Menschen? Die sogenannte intergenerationale Gerechtigkeit betrifft nicht nur lebende Generationen, also etwa das Verhältnis zwischen Großeltern und ihren Enkeln oder den gesellschaftlichen Generationenvertrag. Gerechtigkeit ist auf einer abstrakteren Stufe auch Thema zwischen lebenden und noch nicht lebenden Menschen, also gegenwärtigen und zukünftigen Generationen. Wir begegnen dieser speziellen Frage nach Gerechtigkeit etwa in der Umweltethik, wenn es darum geht, wie wir zukünftigen Generationen den Planeten hinterlassen.
Aber auch in der Reproduktionsmedizin mit Blick auf vorgeburtliche Embryonenselektion bzw. Präimplantationsdiagnostik ist dieses Thema brandaktuell: Kann zukünftigen Menschen Unrecht widerfahren? Referent: Philipp Bode (Institut für Philosophie, Leibniz Universität Hannover)
Samstag 15. März 2014 um 19.30 Uhr im Leonardo Hotel Hannover

Alles, was recht ist - Jazz-Gottesdienst
Gerechtigkeit ist ein großes Thema, auch ein großes christliches Thema, zu dem selbstverständlich auch die Kirche eine Meinung und Haltung , vor allem aber eine Praxis hat, die Gerechtigkeit nicht nur postuliert und fordert, sondern auch lebt. Pastor Rolf Wohlfahrt und sein Jazz-Gottesdienst-Team laden alle Christen und Nichtchristen und alle am Thema Interessierten in diesen lebendigen Jazz- Gottesdienst ein, in dem die Musik von Uwe Rehling (Keyboard), Reiner Grams (Trumpet) und Thomas Richter (Drums) ganz bestimmt alle in Bewegung setzen und mitreißen wird. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und die Gespräche im Anschluss an den Gottesdienst bei Knabbereien und Getränken im Kirchturm.
Sonntag 16. März 2014, 18.00 Uhr in der Jakobikirche Kirchrode



Rückblick: Praxisprojekte Gartenstat Kirchrode

11 fleißige Studenten des Studiengangs „Veranstaltungsmanagement“ der Hochschule Hannover und der gemeinnützige Verein Forum für Kultur und Wissenschaft e.V. haben als Praxisprojekt im Sommersemester 2012 und im Wintersemester 2012/13 in der Gartenstadt Kirchrode an neuen Ideen gearbeitet und viele Projekte verwirklicht. Neben einer Umfrage zu den Wünschen der Bewohner fand ein Fotowettbewerb statt. Eine Präsentationsveranstaltung informierte die Anwohner über die historischen Fakten.
Das Sommerfest im Juni auf dem „Schmuckplatz“ erfreute das Publikum. Der neu ins Leben gerufene Anwohner-Stammtisch als Kommunikationsplattform tagt weiterhin regelmäßig. Märchen- und Erzählstunden im Café Doppelkorn sowie ein Laternenumzug sind durchgeführt wurden. Historische Dokumente und alte Fotos wurden digitalisiert, damit sie für die folgenden Generationen nicht verloren gehen. Im Januar 2013 wurde dann in Kooperation mit der Abteilung für Erinnerungskultur der Stadt Hannover als Abschluss des Semesters eine Informations-/Gedenktafel eingeweiht.

In der Gartenstadt Kirchrode sind in den letzten Jahren viele Grundstücke geteilt worden, zahlreiche junge Familien sind neu in die Gartenstadt Kirchrode gezogen. Es ist wünschenswert, dass die historischen Gegebenheiten in Kirchrode bewahrt werden. Wir hoffen, dass das Praxisprojekt den ersten Schritt getan hat und die Anwohner auch motivieren konnte, selbst den Schmuckplatz (der als Kommunikationsmittelpunkt und Treffpunkt gedacht war) zu nutzen. Es würde uns sehr freuen, wenn das Gefühl der Zusammengehörigkeit in diesem Viertel weiter wächst und durch den im Zuge der Hinterbebauung entstandenen Generationswechsel Jung und Alt weiter im Dialog bleiben.

Die Infotafel soll die Gartenstadt Kirchrode historisch würdigen. Vielen Dank an den Bezirksrat und den Stadthistoriker Dr. Kreter